Zartbitter e.V.

Neue Zartbitter-Präventionsmaterialien gegen Missbrauch in Institutionen

Aus aktuellem Anlass hat Zartbitter Köln neue Materialien zur Prävention gegen sexuelle Gewalt entwickelt. Die Materialien stärken Mädchen und Jungen und geben ihnen die Erlaubnis, sich bei sexuellen Grenzverletzungen, Übergriffen und Missbrauch frühzeitig Hilfe zu holen. Sie helfen zudem Müttern und Vätern, Pädagoginnen und Pädagogen, kindgerecht zu reagieren, wenn ein betroffenes Mädchen oder ein Junge sich ihnen anvertraut.
Einzelexemplare der neuen Präventionsmaterialien können gegen einen mit 1,45 Euro frankierten DIN A4 Rückumschlag bei Zartbitter, Sachsenring 2-4, 50677 Köln bestellt werden. Größere Stückzahlen gegen Unkostenbeitrag. Das Bestellformular finden Sie unten auf dieser Seite.


„Kinderrechte auf unserer Ferienfreizeit“

Das liebevoll gestaltete Faltblatt informiert Mädchen und Jungen über ihre Rechte auf Ferienfreizeiten – zum Beispiel über das Recht, sich Hilfe zu holen, wenn andere Kinder oder Erwachsene sie gegen ihren Willen berühren oder sie drängen, andere Kinder zu berühren.
Durch ihre Unterschrift unter den Kinderrechten verpflichten sich Betreuer/innen und auch die Mädchen und Jungen, die Kinderrechte aller Mädchen und Jungen im Ferienlager zu achten. Eltern werden in die Pflicht genommen, ihre Töchter und Söhne über die Kinderrechte zu informieren.
Im nächsten Monat werden entsprechende Materialien für Mädchen und Jungen über Kinderrechte in Schulen, Vereinen, Pfarr- und Kirchengemeinden erscheinen.

Unten auf dieser Seite stehten die “Kinderrechte auf unserer Ferienfreizeit“ zum Ausdrucken und die Bestellbedingungen.


Ein Kind wurde sexuell missbraucht, was kann ich tun?!

Das Infoblatt gibt Müttern und Vätern, Pädagoginnen und Pädagogen wertvolle alltagspraktische Tipps, wie sie reagieren können, wenn ein Mädchen oder Junge ihnen sexuelle Gewalterfahrungen anvertraut. Auch erhalten Erwachsene Informationen, wie sie kindliche Opfer bei der Verarbeitung traumatischer Erfahrungen unterstützen können.

Unten auf dieser Seite steht das Infoblatt als PDF zum Ausdrucken.


„Hilfe holen ist kein Verrat!“

Notfallkärtchen für Mädchen und Jungen

Die „Scheckkärtchen“ informieren Mädchen und Jungen darüber, dass Mobbing niemals witzig und es keineswegs lustig ist, wenn Kinder und Jugendliche lächerlich gemacht, beschimpft und bedroht werden oder jemand Gerüchte über sie verbreitet. Niemand darf peinliche Bilder von Mädchen und Jungen ins Netz stellen oder unter dem Namen von anderen Kindern und Jugendlichen beschämende Dinge im Internet machen. Vor allem aber vermitteln die Kärtchen die Botschaft: „Hilfe holen ist kein Verrat!“


Hilfe holen ist kein Petzen!

Notfallkärtchen für Mädchen und Jungen im Grundschulalter

Auf der Rückseite der Kärtchen steht die Telefonnummer von Zartbitter Köln e.V.. Parteiliche Beratungsstellen können die Illustrationen gegen einen Unkostenbeitrag erwerben und mit ihrer Telefonnummer für ihre Arbeit vor Ort nachdrucken.


Click it! 2

Präventionstheater gegen Mobbing/Bullying und sexuelle Gewalt unter Jugendlichen

Klicken Sie auf das Bild um mehr über unser Präventionstheaterstück zu erfahren.

Zartbitter Fachtagungen, Fort- und Weiterbildungen

Seit mehr als 25 Jahren bieten Zartbitter-MitarbeiterInnen Fort- und Weiterbildungen für pädagogische, sozialarbeiterische und therapeutische Fachkräfte an.
Informationen unten auf dieser Seite

Sexueller Missbrauch durch jugendliche Täter im Ferienlager auf Ameland
– kein Einzelfall!


In den ersten Wochen der Sommerferien klingelt bei Zartbitter, Kontakt- und Informationsstelle gegen sexuellen Missbrauch nur selten das Telefon. Die Beraterinnen und Berater haben endlich Zeit, liegengebliebene Post zu bearbeiten, Berichte zu schreiben und neue Projekte vorzubereiten. Doch meist ist in der dritten Ferienwoche die Ruhe wieder vorbei. Die Erfahrung der letzten 20 Jahre zeigt, dass sich spätestens in der zweiten Ferienhälfte Mädchen und Jungen melden, die in Ferienlagern von Sportvereinen, Jugendverbänden oder Pfarrgemeinden oder auf kommerziellen Ferienreisen sexuelle Übergriffe oder strafrechtlich relevante Formen sexueller Gewalt erlebten.

Beispiele aus der Praxis von Zartbitter:

• Der verheiratete Diakon einer Pfarrgemeinde nötigt eine weibliche Jugendliche während der Ferienfreizeit zu sexuellen Handlungen. Trotz des klaren NEINs der jungen Frau, bedrängt er auf sehr massive Art und Weise auch nach der Freizeit weiterhin die Jugendliche – u. a. per SMS, so dass sie selbst in ihren Elternhaus vor seinen Nachstellungen nicht sicher ist.
• Ein Reiseleiter einer kommerziellen Jugendreise befriedigt sich nachts im Schlafraum vor Jugendlichen.
• Drei Mädchen werden auf der mehrwöchigen Ferienfahrt eines politischen Jugendverbandes von älteren Jungen sexuell genötigt.
• Drei Jungen im Grundschulalter werden von einem gleichaltrigen Jungen mit Drohungen zu sexuellen Handlungen gezwungen.
• Zwei Jungen werden von ihrem Trainer während eines Trainingslagers sexuell missbraucht.

Die nun bekannt gewordene sexuelle Gewalt unter Jugendlichen im Ferienlager des Stadtsportverbandes Osnabrück ist keineswegs ein Einzelfall. Den Mitarbeiter/innen der Beratungsstelle Zartbitter, die sich seit 20 Jahren auf Hilfen für Opfer bei sexueller Gewalt in Institutionen spezialisiert hat, sind auch die im Amelander Fall bekannt gewordenen sadistischen und extrem demütigenden Formen sexualisierter Gewalt unter Jugendlichen leider nicht fremd.

Der aktuelle Fall ist in mehrfacher Hinsicht „typisch“:
• Die Statistik der angezeigten Sexualdelikte des BKA bestätigt ebenso wie die internationale Täterforschung, dass mindestens 1/3 aller strafrechtlich relevanten Sexualdelikte von Tätern verübt wird, die jünger als 18 Jahre alt sind.
• Ursachen sind neben biografischen Belastungen einzelner jugendlicher Täter (Zeugenschaft häuslicher oder sexueller Gewalt, Beziehungsabbrüche, körperliche Gewalterfahrungen, Mobbingerfahrungen, selbst erlebte sexuelle Übergriffe/massive Formen der Gewalt, emotionale Vernachlässigung) vor allem grenzverletzende Umgangsweisen in der jeweiligen Institution. Das heißt: Herrscht zum Beispiel in einem Verein ein grenzverletzender und sexistischer Umgangston/eine sexistische Umgangsweise, so besteht ein hohes Risiko, dass insbesondere schwächere Jungen der sexuellen Gewalt von älteren oder stärkeren Jungen ausgeliefert sind.
• In Jungengruppen werden Hierarchien in der Gruppe oftmals über grenzverletzende „Mutproben“ oder über sexuelle Gewalt „ausgehandelt“ (siehe Beitrag: Mobbing/Bullying und Grenzverletzungen unter Kindern und Jugendlichen).
• In vielen Fällen – so die Erfahrung von Zartbitter Köln – sind massive Formen der sexuellen Gewalt unter Kindern und Jugendlichen auch ein Hinweis darauf, dass zuvor Erwachsene Mädchen und Jungen missbraucht haben. Die bekanntgewordenen Fälle sexueller Ausbeutung an der Odenwaldschule sind ein Beispiel dafür, dass sexueller Missbrauch durch Erwachsene auch zu massiver Gewalt unter Kindern und Jugendlichen führen kann.
Im aktuellen Fall der sexuellen Gewalt durch jugendliche Jungen im Ferienlager sind ebenso zurückliegende sexuelle Übergriffe oder Demütigungen - zum Beispiel durch rüde Trainingsmethoden - durch Erwachsene nicht auszuschließen. Falls sich bestätigen sollte, dass Kinder erwachsene Betreuer um Hilfe baten und diese nicht bekamen, stellt sich die Frage, ob eine solche unterlassene Hilfeleistung nur mit Bequemlichkeit, Verantwortungslosigkeit, Überforderung und Ignoranz zu erklären ist oder auch noch andere Ursachen hat.
• Es ist sowohl für erwachsene als auch jugendliche Täter bei Missbrauch in Institutionen typisch, dass die Täter und Täterinnen ihre Opfer zwingen, anderen Kindern sexuelle Gewalt zuzufügen. Betroffenen Jungen und Mädchen schweigen anschließend aus Scham über die “eigenen Taten” oder um sich selbst bzw. ihre Freunde und Freundinnen nicht zu “verraten”. Zudem fürchten sie die Sanktionen der Täter und der Gruppe, wenn sie die ihnen zugefügte Gewalt aufdecken.
Bereits 1999 produzierte Zartbitter Köln das Theaterstück "Von der Rolle", das sexuelle Gewalt unter Schülern der Sekundarstufe I zum Thema machte. Vor drei Monaten hatte das Zartbitter-Theaterstück "Click it!2" Premiere, dass ebenso sexuelle Gewalt unter Jugendlichen thematisiert - vor allem in Form von Cyberbullying in den Medien. (Informationen über Link rechts auf dieser Seite)
• Der Sportbereich ist sicherlich im gleichen Maße von sexueller Gewalt betroffen wie kirchliche Institutionen. Dabei ist das Ausmaß der Gewalt in den klassischen Männersportarten besonders auffallend (Fußball, Eishockey, Boxen). Hier werden Jungen häufig durch rüde Trainingsmethoden zu „gestandenen Männern“ gedrillt, die „hart im Nehmen“ sind und besonders große Schwierigkeiten haben, gegen sie verübte sexuelle Gewalt als solches zu erkennen und zu benennen. Über selbst erfahrene subtile sexuelle Grenzverletzungen schweigen sie häufig aus Angst, in der Männerwelt des Sports al "Weichei " oder homosexuell diffamiert zu werden.
Zartbitter Köln sind u. a. Fälle aus dem Sportbereich bekannt, in denen Trainer Jungen dazu anhielten, sich gegenseitig sexuelle Gewalt zuzufügen. Die sexuellen Handlungen der Jungen hielten einzelne Täter auf Video fest und erpressten anschließend das Schweigen der Kinder mit dem Filmmaterial.

Während in anderen Bereichen das öffentliche Bewusstsein gegenüber der sexuellen Ausbeutung von Kindern und Jugendlichen gewachsen ist, ist der Missbrauch von Jungen und Mädchen im Sport bis zum heutigen Tage ein Tabuthema. Sicherlich: auch betroffene Jungen und ihre Eltern suchen immer häufiger Beratungsstellen auf und bitten um Unterstützung bei der Bewältigung der Folgen der belastenden Missbrauchserfahrungen, doch viele Sportvereine setzen sich mit der Problematik noch immer nicht auseinander. Mit Entsetzen muss Zartbitter feststellen, dass auch heute noch die meisten Sportvereine den Schutz von Jungen und Mädchen vernachlässigen, die Aussagen der Opfer anzweifeln und sich häufig auf die Seite von Tätern stellen, in dem sie "die Angelegenheit unter den Teppich kehren". Nach dem Motto "Nur keine schlafenden Hunde wecken" oder den Ruf des Vereins beschädigen, meinen viele Vereinsvorstände, sexueller Missbrauch würde erst dadurch zum Problem, dass er im konkreten Fall benannt wird. Dabei übersehen die meisten Sportfunktionäre, dass Missbrauch im Sport vor allem dann zum Problem wird, wenn über die Problematik geschwiegen und keine Präventionsarbeit geleistet wird. Solange die Sportwelt schweigt, behält der Sportbereich seine Funktion als "Mistbeet für Täter", in dem diese ohne großes Risiko Jungen und Mädchen missbrauchen können. Und werden ausnahmsweise mal einzelne Taten bekannt, so wechseln die Täter meist ohne große Probleme zum nächsten Verein.

Platzverweis – Zartbitter-Broschüre gegen Missbrauch im Sport

Als Antwort auf das Große Ausmaß von sexuellem Missbrauch von Jungen im Sport hat Zartbitter die Broschüre „Platzverweis“ herausgebracht, die sich sowohl an Jungen der Altersgruppen 8-14 Jahre als auch an deren Eltern richtet. Mütter und Väter sollen eine Hilfestellung bekommen, wie sie ihre Söhne über die Gefahr der sexuellen Ausbeutung im Sport informieren und deren gesundes Misstrauen stärken können, ohne dass ihnen der Spaß am Sport vermiest wird. Zudem informiert Zartbitter über die Strategien der Täter im Sport und skizziert die Möglichkeiten von Vereinen, sich vor Tätern in den eigenen Reihen zu schützen.

Wenn Sie auf die folgende Illustration klicken, können Sie sich die Broschüre ansehen.
Bestellbedingungen finden Sie unten auf dieser Seite.




Mobbing/Bullying und sexuelle Gewalt unter Kindern und Jugendlichen

Ursula Enders


Definition und Fakten
Der Begriff „Mobbing“ kommt aus der Arbeitswelt und beschreibt ein offenes oder verdecktes Vorgehen von einzelnen oder mehrerer Personen zum persönlichen oder beruflichen Nachteil eines Menschen oder einer Gruppe. Beim „Mobbing“ unter Kindern und Jugendlichen kommt der Gruppendynamik eine große Bedeutung zu. Die Fachliteratur unterscheidet dementsprechend zwischen „Mobbing“ in der Arbeitswelt und „Bullying“ unter Kindern und Jugendlichen. Über gezielte offene oder verdeckte Gewalt, die über einen längeren Zeitraum andauert, sichern sich vor allem Jungen eine Machtposition innerhalb der Gruppe. Die Gewalt findet in Form verbaler (hänseln, spotten, beschimpfen, drohen…), körperlicher Aggressionen (festhalten, stoßen, treten, kneifen, schlagen ….) oder sexualisierter Gewalt statt (peinliche/pornografische Bilder, sexuelle Übergriffe, erzwungener Stripppoker, orale, vaginale, anale Vergewaltigungen …). Ebenso wird beim Bullying oftmals Gewalt ohne Worte oder Körperkontakt verübt – zum Beispiel durch den Ausschluss aus einer Gruppe, Fratzen schneiden, verletzende Bilder ins Netz stellen oder die Weigerung auf die Bedürfnisse oder Wünsche eines anderen einzugehen.
Bullying beobachtet man unter Kindern in allen Altersstufen ab 5 Jahren. Es findet besonders häufig in Klassen mit einem Jungenüberschuss oder in neu zusammengesetzten Gruppen statt (z. B. bei der Einschulung oder in der Klasse 5). Opfer sind sowohl Mädchen als auch Jungen, denn männliche Bullies richten ihre Gewalt nicht nur gegen Mädchen, sondern auch häufig gegen Jungen. Die Opfer können sich kaum der Viktimisierung entziehen.

Beim Bullying unterscheidet man verschiedene Rollen: Bullies, Verstärker, Assistenten, Bully/Victims, Opfer, VerteidigerInnen und Außenstehende.
Bullies sind häufiger Jungen als Mädchen, meist etwas älter oder stärker als das/die Opfer. Sie haben oftmals ein idealisiertes Selbstbild und sind sich ihres hohen Status in der Peergruppe bewusst. Ihre sozial-positiven Verhaltensweisen sind reduziert. In einigen Fällen geben sie ihren Assistenten die Anweisung, Mädchen und Jungen zu bedrohen oder ihnen sexuelle und körperliche Gewalt zuzufügen.

Ebenso sind mehr Jungen als Mädchen Bullies/Victims. So bezeichnet man Kinder und Jugendliche, die sowohl Opfererfahrung haben als auch selbst Gewalt verüben. Bullies/Victims haben häufig ein negatives Selbstbild und wenig Freunde. Viele von ihnen sind ängstlich und erleben die Umwelt als feindselig. Durch Bullying versuchen sie ihre geringe soziale Akzeptanz auszugleichen und ihren Status innerhalb der Peergruppe zu verbessern. Bullies/Victims haben ein höheres Risiko als Bullies, dass sich ihr Gewaltverhalten verfestigt.
Mädchen übernehmen häufiger als Jungen die Rolle der Verteidigerinnen oder sind Außenstehende.
Opfer (Victims) behalten ihren Status häufig über einen längeren Zeitraum. Ohne Aufarbeitung der Gewalterfahrungen besteht auch bei einem Schul- oder Klassenwechsel ein erhöhtes Risiko, dass sie erneut einen Opferstatus erhalten.

Bullying löst in Gruppen einen Gewöhnungseffekt aus: Die feindseligen Attacken werden stillschweigend akzeptiert und als „Normalität“ hingenommen.
Die moderne Technik erleichtern die Möglichkeiten des Cyberbullyings: Grenzverletzende Texte und Bilder können per SMS oder kostenfrei per Bluetooth verschickt werden. Bullies loggen sich unter dem Namen anderer Kinder ein oder legen unter dem Namen ihrer Opfer Websites an. Ebenso bieten Instant Messenger und Communities eine Plattform für indirekte oder offene Verletzungen. Cyberbullying bedeutet für die Opfer eine extreme Belastung, denn über Handy sind sie orts- und zeitunabhängig erreichbar. Der private Lebensbereich verliert seine Funktion als Schutzraum. Häufig eskalieren die Attacken, denn die „technische“ Distanz reduziert die Empathie mit dem Opfer, und die Anonymität im Netz die soziale Kontrolle. Viele Mädchen und Jungen bagatellisieren Cyberbullying als nicht real und bezeichnen die Gewalthandlungen als Scherz oder Spiel.



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Einen Link zur Broschüre "Ganz schön blöd" finden Sie ganz unteren auf dieser Seite.

"Ganz schön blöd!" Präventionstheater gegen sexuelle Übergriffe unter Mädchen und Jungen im Grundschulalter



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